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Nachhaltige
Papierherstellung

Nachhaltige Papierherstellung
Nachhaltigkeit bei Klingele

Nachhaltigkeit bei der Papier-
herstellung und Energieversorgung

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Baustein unserer Unternehmensstrategie. Die Herstellung unserer Wellpappenrohpapiere gestalten wir deshalb so ressourcenschonend und energieeffizient wie möglich. Unser Maßnahmenpaket umfasst die Investition in erneuerbare Energien genauso wie ein stringentes Energiemanagement in unseren Werken, die schonende Nutzung natürlicher Ressourcen und den Einsatz modernster Maschinen.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir jedoch nicht nur in der unmittelbaren Herstellung unserer Produkte um, sondern auch in vor- und nachgelagerten Prozessen. Das beginnt beim Einkauf umweltschonender Materialien und endet bei einer effizienten Logistik, die Leerfahrten vermeidet und eine gute Auslastung bei unseren Auslieferungen gewährleistet.

Nachhaltige Papiere aus dem Rohstoff Altpapier

Für unsere Wellpappenrohpapiere setzen wir zu 100 % Altpapier ein, das wir vor der Verarbeitung in einem aufwändigen Verfahren reinigen. Zudem sind unsere Papierfabriken mit dem FSC®-Recycling-Siegel zertifiziert. Damit garantieren wir, dass die eingesetzten Rohstoffe aus reinem Recyclingmaterial bestehen – und schaffen Klarheit zur Herkunft der Materialien.

Wir verarbeiten fast 300.000 Tonnen Altpapier im Jahr. Dabei nutzen wir haushaltsnahe, gewerbliche und industrielle Quellen. In Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen, der Entsorgungswirtschaft und dem Altpapierhandel beziehen wir rund 35.000 Tonnen im Jahr (rd. 12 %) von den umliegenden Kommunen. Damit wird die Umwelt geschont, die Transportwege kurz gehalten und die Straßen entlastet.

Nachhaltige Papiere aus dem Rohstoff Altpapier
Rohstoff Stärke ermöglicht eine umweltschonende Papierherstellung

Rohstoff Stärke ermöglicht eine umweltschonende Papierherstellung

Wir setzen zur Festigkeitssteigerung ausschließlich Stärke ein. Es kommen keine synthetischen Trockenverfestiger zum Einsatz, die mit großen Volumina dem Papier zugegeben werden müssen, um die Festigkeitsvorgaben einzuhalten. Dies schont die Umwelt, die Erdölvorkommen und erhöht die Recyclebarkeit des aus den Verpackungen und Faltschachteln werdenden Altpapiers. Die Wasserkreisläufe, und damit auch die Kläranlagen der Papierfabriken werden nicht unnötig durch synthetische Polymere belastet!

Wasseraufbereitung

Wasser ist auch für die Papierherstellung ein wichtiger Rohstoff. Unser Abwasser wird in einer hochmodernen Abwasserreinigungsanlage in einem zweistufigen Verfahren biologisch gereinigt. Dabei wandeln die organischen Inhaltsstoffe des Wassers sogenannte Anaerobreaktoren in Biogas um. Dieses wiederum wird in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt, die wir dann wiederum in unseren Papierfabriken nutzen. Damit schließt sich der Kreislauf.

Wasseraufbereitung mit biologischem Verfahren
Recycling in Klingele Papierfabriken

Recycling

Unsere Papierfabriken sind echte Recycling-Betriebe: Als Primärressource und Rohstoff für die Produktion kommt zu 100 Prozent Altpapier zum Einsatz. Aber auch die Produktion selbst ist nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft organisiert: Die an der Papiermaschine entstehenden Abfälle werden wieder aufbereitet und dem Herstellprozess erneut zugeführt.

Logistik

In unserer Logistik sorgen wir für kurze Wege und optimale Auslastung. Das gilt für die Organisation der Transportwege zwischen unseren eigenen Produktionsstätten ebenso wie für unser Lieferantenmanagement. So erfolgt beispielsweise die Versorgung unserer Papierfabrik in Weener mit dem Rohstoff Altpapier vorwiegend aus zwei Landkreisen der näheren Umgebung und ist über langfristige Lieferverträge dauerhaft gesichert. Die regionale Nähe zu unseren Lieferanten verkürzt die Transportwege, und der Straßenverkehr wird entlastet. 

Aus unserer Papierfabrik Blue Paper wiederum liefern wir Wellpappenrohpapiere in unsere Südwerke – und nutzen die Rückfracht nach Blue Paper zum Transport von Altpapier für die dortige Produktion. Damit schließt sich der Kreis wieder – und wir leisten einen weiteren Beitrag zur Senkung von Emissionen.

Organisierte Logistik für kurze Wege und optimale Auslastung

Nachhaltige Energieversorgung

Energieversorgung

Der Einsatz erneuerbarer Energien und die Nutzung nicht verwertbarer Reststoffe aus der Produktion sind unsere zentralen Säulen bei der Energieversorgung unserer Produktionsstätten. Am konsequentesten verfolgen wir diesen Ansatz am Standort unserer Papierfabrik in Weener, die über ein eigenes Kraftwerk auf Basis von Ersatzbrennstoffen (EBS) mit Wärme und Strom versorgt wird.

Stromerzeugung bei Klingele

Strom

Papierherstellung ist energieintensiv; mit Weener Energie haben wir am Standort Weener deshalb unser eigenes Kraftwerk auf Basis von Ersatzbrennstoffen (EBS) etabliert. Seit Mitte 2008 versorgt es unsere Papierfabrik vollständig mit Wärme zur Trocknung des Papiers. Die Ersatzbrennstoffe beziehen wir hauptsächlich aus Landkreisen der Region – das reduziert Transportkosten und CO2-Emissionen. Weener Energie wiederum wird mit Reststoffen aus unserer Papierfabrik beliefert.

Zusätzliche Energie bezieht unsere Papierfabrik aus regenerativen Quellen im Umfeld des Betriebs. Zu diesen zählt auch unsere unternehmenseigene Windkraftanlage, die nach einem Repowering 2015 eine Leistung von 3 MW in liefert. Der dort generierte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Mit diesem Konzept zur Energieversorgung schonen wir nicht nur die Umwelt und unser Budget, sondern sichern außerdem langfristig unsere Unabhängigkeit von den internationalen Energiemärkten.

Kraftwerk Weener Energie Unternehmenseigene Windkraftanlage

Dampf durch Verbrennung von Biomasse

Dampf

Für unsere Papierfabriken in Weener und Straßburg benötigen wir jährlich rund 850.000 Tonnen Dampf. 66 Prozent davon generieren wir durch die Verbrennung von Biomasse und nicht mehr verwertbaren Abfällen. Am Standort BluePaper kommt über 40 Prozent des für die Produktion benötigten Dampfs aus Biomasse.

Schwimmer im Wasser

Fernwärmeleitung zum
Freibad in Weener

Überschüssige Wärme aus der Trocknung des Papiers wird per Fernwärmeleitung dem städtischen Freibad zum Beheizen zugeführt. Dadurch werden erhebliche Mengen an Gas eingespart und das Freibad kann 4 Wochen früher öffnen und 4 Wochen länger geöffnet bleiben.