Alternative Papierfasern für Wellpappenrohpapiere - Welche Rohstoffe neben Holz in der Diskussion sind – und was sie leisten können
Wellpappe basiert heute überwiegend auf Holzfasern – überwiegend aus Recycling oder aus Frischfaserzellstoffen. Parallel steigt das Interesse an alternativen Pflanzenfasern, die zusätzliche Rohstoffquellen erschließen, lokale Stoffströme nutzen oder ökologische Potenziale bieten können.
Der folgende Artikel beleuchtet sieben häufig genannte alternative Papierfasern im Kontext von Verpackungs- und Wellpappenrohpapieren: Gras, Stroh, Zuckerrohr-Bagasse, Bambus, Hanf, Silphie oder Paludi (Moorgras). Der Fokus liegt auf Herkunft, möglichen Einsätzen im Kontext Wellpappe*, Mischverhältnisse, Vor- und Nachteile, ökologischen Chancen sowie Recyclingfähigkeit und mögliche Zyklen.
Steigende Nachfrage nach Verpackungspapieren, begrenzte Holzressourcen und die Suche nach regionalen, nachhaltigen Rohstoffen fördern das Interesse an alternativen Fasern. Studien zu „Non-Wood Fibres“ zeigen, dass landwirtschaftliche Reststoffe (z. B. Stroh, Bagasse) sowie schnell wachsende Pflanzen (z. B. Bambus, Silphie) in verschiedenen Märkten als potenzielle Ergänzung zu Holz diskutiert werden.
Dabei geht es meist nicht um den vollständigen Ersatz von Holzfasern, sondern um Mischkonzepte, die ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein können.
Vergleich der sieben alternativen Papierfasern für Wellpappenrohpapiere
Der Vergleich zeigt, woher Gras, Stroh, Bagasse, Bambus, Hanf, Silphie und Paludi (Moorgras) stammen, wie sie in Wellpappenrohpapiere eingebunden werden können und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen.
Wesentlich dabei:
Diese Fasern werden heute in der Regel nur als Zusatz eingesetzt – Holz- und Recyclingfasern bleiben die tragende Basis für Verpackungspapiere.
Grasfasern
Gewonnen aus Wiesen- oder Ausgleichsflächen-Gras. Mechanisch aufgeschlossen, typischerweise gemischt mit Holz- oder Recyclingfasern.

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Rohstoffquelle
Wiesen-/Ausgleichsflächen-Gras
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Liner mit „Natur-Optik“, ggf. Anteile im Fluting (Wellenstoff).
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
Mind. 30 % Grasfaser, industriell bis ca. 50 % möglich; Rest Holz- oder Recyclingfasern. (Quelle: creapaper.de)
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Potenzielle Vorteile
Regionale Rohstoffquelle, geringerer Aufschluss-Energiebedarf, optische Differenzierung.
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Potenzielle Nachteile
Rauere Optik/Haptik, „natur“-Look passt nicht zu allen Marken; lokaler Heugeruch kann stören.
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
Die Grasfaser wird als für den normalen Altpapierstrom geeignet beschrieben. Zur Anzahl möglicher Recyclingzyklen gibt es kaum spezifische Daten; Laborstudien zeigen bei Non-Wood-Pulpen Eigenschaftsverluste über mehrere Zyklen.
Strohfasern
Nebenprodukt der Getreideernte (z. B. Weizen, Gerste). Wird chemisch oder halbstofflich aufgeschlossen.

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Rohstoffquelle
Nebenprodukt der Getreideernte
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Liner und Fluting (Wellenstoff)
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
CEPI führen Stroh als typische Non-Wood-Faser, meist in Mischungen mit Holz-/Recyclingfasern (oft 10–50 % Non-Wood).
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Potenzielle Vorteile
Nutzung eines Reststoffs; Reduktion offener Verbrennung und damit Emissionen; Potenzial für regionale Wertschöpfung.
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Potenzielle Nachteile
Geringe Schüttdichte → hohe Transportkosten; hoher Asche-/Silikatgehalt kann Anlagen belasten.
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
In technischen Leitfäden wird Stroh-Verpackung als grundsätzlich im Papierrecycling verarbeitbar beschrieben, wenn designgerecht. Spezifische maximale Zyklenzahlen sind nicht veröffentlicht; ähnlich wie bei anderen Non-Wood-Pulpen sinken Festigkeit und Faserlänge mit jedem Zyklus (Quelle: researchgate.net).
Zuckerrohr-Bagasse
Faseriger Reststoff aus der Zuckerproduktion (z. B. Brasilien, Indien).

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Rohstoffquelle
Faserreststoff aus der Zuckerrohrverarbeitung
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Liner v. a. in Zuckerrohrregionen, teils Formfaserverpackungen
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
Typischer Einsatz als Beimischung zu Holz-/Recyclingpulpe; SPC beschreibt Bagasse als Ergänzung, nicht als vollständigen Ersatz. (Quelle: sustainablepackaging.org)
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Potenzielle Vorteile
Nutzung eines vorhandenen Reststoffs, etablierte Nutzung in manchen Ländern
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Potenzielle Nachteile
Höhere Transportemissionen bei Export, mögliche Abhängigkeit von Monokulturen Zuckerrohr
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
Eine Canopy/NextGen-Analyse zeigt, dass mehrere Bagasse-basierte Verpackungen CEPI-Recyclability-Tests bestehen und im bestehenden System recycelbar sind. Daten zur exakten Zahl möglicher Zyklen fehlen; Studien deuten jedoch auf ähnliche Limitierungen wie bei Holzfasern (Verkürzung, Festigkeitsverlust).
Bambusfasern
Schnell wachsendes Gras, in Asien traditionell als Faserrohstoff genutzt.

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Rohstoffquelle
Schnell wachsendes Gras (Plantagen, v. a. Asien)
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Frischfaseranteil in Verpackungspapieren, Liner/Fluting (Wellenstoff) in Mischrezepturen
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
In Marktübersichten wird Bambus als wichtige Non-Wood-Pulpe genannt, meist in Mischungen mit Holzfasern.
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Potenzielle Vorteile
Hohe Flächenproduktivität, gute Festigkeitseigenschaften.
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Potenzielle Nachteile
Risiko intensiver Plantagenwirtschaft (Biodiversität, Wasser), lange Transportwege.
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
SPC und Canopy bewerten Bambus-Verpackungen als technisch recycelbar in bestehenden Systemen, wenn designgerecht. Konkrete Zyklenzahlen fehlen; Laborversuche zu Non-Wood-Pulpen zeigen tendenziell schnellere Eigenschaftsverluste als bei hochwertigen Holz-Langfasern.
Hanffasern
Traditionelle Faserpflanze mit außergewöhnlicher Festigkeit; heute teils für Spezialpapiere genutzt.

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Rohstoffquelle
Faserpflanze mit sehr langen, robusten Fasern
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Verstärkungsfaser in Liner, Spezial- und Premiumanwendungen
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
Meist kleine Zusatzanteile (z. B. einstelliger Prozentbereich). (Quelle: sustainablepackaging.org)
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Potenzielle Vorteile
Sehr hohe Festigkeit, gute Barrierepotenziale, schnell wachsender Rohstoff; kann in Fruchtfolgen integriert werden.
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Potenzielle Nachteile
Hohe Faserbereitstellungskosten; regulatorische Rahmenbedingungen je Land; Verarbeitung erfordert spezielle Technik. (Quelle: unece.org)
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
SPC listet Hanf-Verpackungen als grundsätzlich recycelbar; Voraussetzung ist recyclingfähiges Design (z. B. keine Störstoffe, geeignete Sortierfähigkeit). Daten zur Anzahl möglicher Zyklen sind nicht verfügbar; wie bei anderen Non-Wood-Fasern sinken Festigkeiten mit dem Recycling. (Quelle: researchgate.net)
Silphie (Durchwachsene Silphie)
Die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) ist eine mehrjährige, tiefwurzelnde Energie- und Bienenpflanze. In Deutschland wird sie zunehmend als nachhaltige Alternative zu Mais in der Biogasproduktion angebaut.

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Rohstoffquelle
Mehrjährige Energie- und Bienenpflanze (Asteraceae)
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Liner mit Silphie-Anteil, Marken- und E-Commerce-Verpackungen mit Story.
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
OutNature gibt an, dass Silphiepapier aus 35 % Silphiefaser und 65 % Zellstoff/Recyclingpapier besteht; auch bei Liner/Board mindestens 35 %.
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Potenzielle Vorteile
Biodiversität, Dauerbegrünung, regionale Wertschöpfung, „sichtbar nachhaltig“
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Potenzielle Nachteile
Höhere spezifische Kosten gegenüber Standardfasern, begrenzte Verfügbarkeit aktuell
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
OutNature kommuniziert, dass Silphie-Papiere im bestehenden Altpapierstrom recycelt werden können; Canopy bestätigt technische Recyclierbarkeit von NextGen-Fasern unter CEPI-Testprotokollen. Genaue Zyklendaten fehlen; es ist davon auszugehen, dass Silphie-Fasern wie andere Zellulosefasern nur eine begrenzte Zahl Wiederaufbereitungen mittragen. (Quelle: researchgate.net)
Paludi (Moorgras)
Unter „Paludi“-Papier werden Fasern aus Paludikultur verstanden – also aus Pflanzen, die gezielt auf wiedervernässten Moorflächen angebaut werden.

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Rohstoffquelle
Moorpflanzen aus Paludikultur (z. B. Schilf, Rohrglanzgras, Rohrkolben, Seggen)
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Möglicher Einsatz im Kontext Wellpappe*
Liner- und Karton (Vollpappe) mit Moorgras-Anteil.
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Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern)
Bisher nur im Pilotmaßstab; Konzeption klar als Ergänzung, d. h. Beimischung zu Holz-/Recyclingfasern. (Quelle: unece.org)
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Potenzielle Vorteile
Aktiver Beitrag zu Moorschutz/Klimaschutz, neue regionale Rohstoffquelle, starke Kommunikationswirkung, hoher CO₂-Speicherpotenzial.
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Potenzielle Nachteile
Technisch anspruchsvolle Ernte auf nassen Standorten; unklare Erträge, fehlende großtechnische Anlagen.
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Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen
Ziel der Projekte ist explizit die Entwicklung recyclingfähiger, faserbasierter Verpackungen; konkrete Testergebnisse zu Zyklen liegen jedoch noch nicht in größerem Umfang vor. (Quelle: unece.org)
Übersicht und Vergleich der 7 häufigsten alternativen Papierfasern
| Faserart | Vorteile | Nachteile | Mischverhältnis (mit Holz-/Recyclingfasern) | Recyclingfähigkeit & mögliche Zyklen |
|---|---|---|---|---|
Gras | Regionale Rohstoffquelle, geringerer Aufschluss-Energiebedarf, optische Differenzierung. | Rauere Optik/Haptik, „natur“-Look passt nicht zu allen Marken; lokaler Heugeruch kann stören. | Mind. 30 % Grasfaser, industriell bis ca. 50 % möglich. | Grasfaser gilt als für den üblichen Altpapierstrom geeignet; belastbare Daten zur Anzahl möglicher Recyclingzyklen fehlen. Studien zeigen jedoch, dass Non-Wood-Fasern mit jedem Zyklus an Qualität verlieren. |
Stroh | Nutzung eines Reststoffs; Reduktion offener Verbrennung und damit Emissionen; Potenzial für regionale Wertschöpfung. | Nutzung eines Reststoffs; Reduktion offener Verbrennung und damit Emissionen; Potenzial für regionale Wertschöpfung. | CEPI führen Stroh als typische Non-Wood-Faser, meist in Mischungen mit Holz-/Recyclingfasern (oft 10–50 % Non-Wood). | Stroh gilt als grundsätzlich recycelbar; konkrete Zyklenzahlen fehlen. Festigkeit und Faserlänge nehmen jedoch mit jedem Recyclingzyklus ab. |
Bagasse | Nutzung eines vorhandenen Reststoffs, etablierte Nutzung in manchen Ländern. | Höhere Transportemissionen bei Export, mögliche Abhängigkeit von Monokulturen Zuckerrohr. | Typischer Einsatz als Beimischung zu Holz-/Recyclingpulpe; SPC beschreibt Bagasse als Ergänzung, nicht als vollständigen Ersatz. | Bagasse-Verpackungen gelten als recycelbar und bestehen CEPI-Tests. Zyklenzahlen fehlen; wie bei Holzfasern verkürzen sich die Fasern und verlieren an Festigkeit. |
Bambus | Hohe Flächenproduktivität, gute Festigkeitseigenschaften. | Risiko intensiver Plantagenwirtschaft (Biodiversität, Wasser), lange Transportwege. | In Marktübersichten wird Bambus als wichtige Non-Wood-Pulpe genannt, meist in Mischungen mit Holzfasern. | Bambus-Verpackungen gelten als technisch recycelbar; Zyklenzahlen fehlen. Non-Wood-Fasern verlieren dabei meist schneller an Qualität als Holzlangfasern. |
Hanf | Sehr hohe Festigkeit, gute Barrierepotenziale, schnell wachsender Rohstoff; kann in Fruchtfolgen integriert werden. | Hohe Faserbereitstellungskosten; regulatorische Rahmenbedingungen je Land; Verarbeitung erfordert spezielle Technik. | Meist kleine Zusatzanteile (z. B. einstelliger Prozentbereich) | Hanf-Verpackungen gelten als grundsätzlich recycelbar; Zyklenzahlen fehlen. Wie bei anderen Non-Wood-Fasern sinkt die Festigkeit mit jedem Recycling. |
Silphie | Biodiversität, Dauerbegrünung, regionale Wertschöpfung, „sichtbar nachhaltig“. | Höhere spezifische Kosten gegenüber Standardfasern, begrenzte Verfügbarkeit aktuell. | OutNature gibt an, dass Silphiepapier aus 35 % Silphiefaser und 65 % Zellstoff/Recyclingpapier besteht; auch bei Liner/Board mindestens 35 %. | Silphie-Papiere gelten als recycelbar; Zyklenzahlen fehlen. Wie andere Zellulosefasern lassen sie sich nur begrenzt oft wiederaufbereiten. |
Paludi | Aktiver Beitrag zu Moorschutz/Klimaschutz, neue regionale Rohstoffquelle, starke Kommunikationswirkung | Höhere Produktions- und Logistikkosten, aktuell nur kleine Pilotmengen verfügbar | Bisher nur im Pilotmaßstab; Konzeption klar als Ergänzung, d. h. Beimischung zu Holz-/Recyclingfasern. ( | Ziel ist die Entwicklung recyclingfähiger Verpackungen; verlässliche Zyklen-Daten fehlen bisher. |
* Hinweis: Die genannten Einsatzmöglichkeiten beschreiben technische Potenziale und im Markt diskutierte Konzepte – sie sind nicht gleichbedeutend mit einem flächendeckenden industriellen Standard.
Quellangaben:
- sustainablepackaging.org - Evaluating Alternative and Non-Wood Fiber Use in Packaging
- datocms-assets.com - RECYCLABILITY OF NEXT GEN
- creapaper.de - What is grasspaper?
- researchgate.net - Changes of Paper Properties of Nonwood Pulp on Recycling
- cepi.org - European pulp & paper industry
- unece.org - Circularity concepts in the pulp and paper industry
- out-nature.de - What is the silphium plant?
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