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Wellpappe statt Plastik:
Der kleine Unterschied
und seine großen Folgen

Wellpappe oder Kunststoff? Eine Studie der Universität Freiburg zeigt auf, welchen Unterschied die Auswahl des richtigen Verpackungsmaterials machen kann. Wenn Sie die Ökobilanz Ihres Unternehmens verbessern wollen, können Sie gerade jetzt eine Menge tun.

Die Forschungsgruppe „Circulus – Transformationspfade und -hindernisse zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in der Bioökonomie“ der Universität Freiburg ermittelte in einer vergleichenden Untersuchung den CO2-Fußabdruck eines Körbchens für 500 g Obst in zwei Materialvarianten – PET Kunststoff und Wellpappe.

Hintergrund: Die Verpackung ist eine entscheidende Variable in der Wertschöpfungskette; im Bereich Obst und Gemüse werden 63 Prozent der Produkte verpackt verkauft. Die Umweltbelastung der beiden Verpackungsvarianten wurde über ihren kompletten Lebenszyklus hinweg ermittelt und verglichen – von der Produktion der eingesetzten Materialien bis hin zum Recycling. Als Mitglied des Forums „Ökologisch Verpacken“ haben wir die Studie inhaltlich unterstützt und wichtige Daten speziell zur untersuchten Wellpappe-Verpackung bereitgestellt.

Der Vergleich der Ökobilanz zeigt ein deutliches Bild: Das PET-Körbchen verursacht über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg 2,2-mal mehr CO2 als die Wellpappen-Alternative. Zu erklären ist dieser große Unterschied vor allem mit dem Potenzial, Treibhausgase abzubauen und mit unterschiedlichen Recyclingraten: Im Durchschnitt wird Wellpappe zu 89 Prozent recycelt, während der Recyclinganteil bei PET-Kunststoff zwischen 10 und 50 Prozent liegt. Würde der Anteil der (2018 hergestellten) PET Obstkörbchen auf dem deutschen Markt durch Wellpappe ersetzt, ließen sich die jährlichen CO2-Emissionen für die Herstellung von Obstkörbchen um bis zu 34 Prozent reduzieren.

CO2 einsparen – ein Muss für Unternehmen

Ein Drittel weniger CO2 durch den Einsatz von Wellpappe statt Plastik – das ist möglich bei den 500-Gramm-Obstkörbchen. „Dieser hohe Wert illustriert vor allem, welchen wichtigen Beitrag einzelne Marktsegmente zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können und müssen“, meint Christian Hössle, Leiter der Zentralen Entwicklung bei der Klingele Paper & Packaging Group. Laut Zielvorgabe der EU-Kommission soll Europa bis 2050 klimaneutral sein, und bereits 2030 sollen 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 in die Atmosphäre gelangen (Quelle: Pressemitteilung der EU-Kommission).

Dafür können und müssen wir alle schon heute die Weichen stellen: „Die Studie hat deutlich gemacht, dass viele vermeintlich kleine Stellhebel, die wir gleichzeitig bewegen, in der Summe den gewünschten Effekt bringen“, so Hössle. Beim Thema Nachhaltigkeit können wir Sie bestens unterstützen: Wer beispielsweise unsere Wellpappekörbchen für Obst und Gemüse nutzt, kann sicher sein, dass er eine nachhaltige Verpackungslösung aus einer Hand erhält – angefangen beim Leim aus rein natürlicher Stärke über Papier aus garantiert bis zu 100 Prozent Altpapier hin zum selbst erzeugten Strom aus zum großen Teil erneuerbaren Energiequellen.

Zusammenarbeit mit der Wissenschaft

Die Zusammenarbeit mit der Hochschulforschung ist ein wichtiger Baustein der Klingele Unternehmensphilosophie. Bei der Circulus-Studie der Universität Freiburg hat Klingele das Untersuchungsmaterial zur Verfügung gestellt. „Die Studie hat den Wert und die Vorteile von Verpackungen aus Wellpappe klar bestätigt“, kommentiert Christian Hössle. „Für uns ist das aber kein Grund, uns zurückzulehnen, denn wir haben den Anspruch, unsere Produkte auch weiterhin so ressourcenschonend wie möglich herzustellen. Dafür arbeiten wir kontinuierlich an Verbesserungen. Unseren Blick richten wir dabei besonders auf den effizienten Einsatz von Energie, die Nutzung erneuerbarer Quellen und auf ein nachhaltiges Wassermanagement.“

Um speziell in den Themen Kreislaufwirtschaft und Energiemanagement am Puls der Zeit zu bleiben, pflegen wir einen regelmäßigen Austausch mit Institutionen aus Wissenschaft und Forschung.

Wir haben ein Interesse daran, unsere Verpackungs­lösungen durch unabhängige Institutionen analysieren zu lassen – auch im Hinblick auf mögliche Verbesserungs­potenziale unserer eigenen Prozesse.

Christian Hössle, Leiter zentrale Entwicklung

Ihr Ansprechpartner für Nachhaltigkeit im Verpackungssortiment:

Christian Hössle
Leiter Zentrale Entwicklung
E-Mail: christian.hoessle@klingele.com
Tel. +49 7151 701 286

Jetzt Kontakt aufnehmen

Das alles soll Sie ermutigen, Ihre eigenen Wertschöpfungsketten einmal auf Optimierungen in puncto Nachhaltigkeit zu prüfen. Es lohnt sich – für alle Seiten!

Kommen Sie jederzeit auf uns zu – wir unterstützen Sie gern.

Die Studie gibt auch Tipps
für den Handel:

Qualität von Klingele
  • Obst und Gemüse möglichst in einer Wellpappe- Steige präsentieren und lose verkaufen

  • Bevorzugt Wellpappe als Verpackungsmaterial einsetzen

  • Verpackungsoptionen wie wiederverwendbare Schalen oder Netze prüfen

  • Einsatz von Rezyklaten bei PET-Verpackungen prüfen

  • Rückmeldungen der Verbraucher ernstnehmen und Nachhaltigkeit als Chance zur Differenzierung nutzen