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Fiona Klingele, Schirmherrin der Spendenaktion 100 Jahre Füreinander

100 Jahre Klingele: Ein Grund zur Freude – nicht nur für uns

Machen 500 Euro einen existenziellen Unterschied für einen Verein oder eine NGO? Vermutlich nicht – was den eigentlichen Unterschied macht, ist vielleicht vor allem das Wissen: Da denkt jemand an uns – und will ganz bewusst helfen.

100 Jahre Klingele – das ist ein Meilenstein, der nicht jedem Unternehmen vergönnt ist, und auf jeden Fall ein Anlass zum Feiern. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es vielen Menschen gerade jetzt nicht so gut geht; um das zu erkennen, reicht oft bereits ein Blick in die unmittelbare Nachbarschaft (unserer Betriebe). Genau da setzen wir an mit einer Spendenaktion anlässlich unseres Firmenjubiläums, bei der wir in diesem Jahr 100 Projekte mit jeweils bis zu 500 Euro unterstützen. Dafür haben wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Betriebe in Deutschland, den Niederlanden, dem spanischen Festland und den Kanarischen Inseln um Vorschläge gebeten – und sind überwältigt angesichts der Resonanz: Über 150 Vorschläge sind bis jetzt eingereicht; knapp ein Drittel davon haben wir bereits bewilligt. Sport, Jugendhilfe, Soziales, Gesundheit, Tierschutz, Bildung – den Zuschlag erhielten Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Ob es um die Unterstützung von Schulen bei der Ausstattung mit Desinfektionsmitteln geht, um die alleinerziehende Mutter, die sich eine dringend benötigte Waschmaschine nicht leisten kann, um eine Tierhilfsaktion auf Teneriffa oder um Trikots und Bälle für eine Kinderfußballmannschaft: Wir möchten unseren Mitarbeitenden helfen, in ihrem Umfeld Gutes zu tun.

Ludger Beische aus unserem Werk in Werne hat uns die ambulante Hospizgruppe in Werne ans Herz gelegt: Die insgesamt 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten Sterbe- und Trauerbegleitung und gehen dafür in Familien, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die Ehrenamtlichen schenken Familien mit Schwersterkrankten und Sterbenden Zeit, entlasten sie und stehen auch in der Trauer für Gespräche zur Verfügung. Finanzbedarf für die Hospizgruppe entsteht durch den Unterhalt der Geschäftsräume sowie für Fahrtkostenerstattungen und Öffentlichkeits-arbeit, vor allem aber auch für die Fortbildungen der Ehrenamtlichen. Am Beginn der Tätigkeit steht ein Vorbereitungskurs mit 120 Unterrichtseinheiten, bei dem es um eigene Erfahrungen mit Verlust, Tod und Trauer geht, aber auch Sach- und rechtliche Themen. „Aus- und Fortbildungen für die Ehrenamtlichen sind wichtig, gute Dozenten von außerhalb aber leider teuer“, erläutert Annette Alfermann, Koordinatorin der Hospizgruppe.

Wichtig sind uns außerdem gerade jetzt kleine Aufmerksamkeiten an die Ehrenamtlichen, die trotz Corona ihre Arbeit gut machen. Die Spende sehen wir deshalb auch als Anerkennung der Arbeit unseres Teams und freuen uns sehr darüber.

Annette Alfermann, Koordinatorin der Hospizgruppe

Einen ganz aktuellen Anlass – nämlich den Schutz vor Corona-Viren – wiederum hatte das Projekt, das Karina Crespo Suarez von unserer spanischen Tochter Ondunova einreichte und das ebenfalls einen Zuschlag erhielt. Sie lebt in der Stadt Sitges in der autonomen Region Katalonien, die von der Corona-Krise besonders betroffen ist. „Am 14. September hat bei uns wieder der Unterricht begonnen, und um den aktuellen Hygieneanforderungen zu entsprechen, müssen die Schulen mit ausreichend Desinfektionsmitteln ausgestattet sein. Dafür standen in unserer Gemeinde aber nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung“, erläutert Crespo Suarez. „Mit der Klingele-Spende von insgesamt 250 Euro werden nun vier Schulen und zwei Institute mit Desinfektionsgels sowie entsprechend vielen Nachfüllpackungen ausgestattet. Ich freue mich sehr, dass mein Arbeitgeber auf diese Weise den sicheren Schulbetrieb in meinem Heimatort unterstützt.“

Die Beispiele zeigen: Mit der Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir viele Wege gefunden, um zu helfen. Die Welt werden wir damit nicht bewegen – aber vielleicht entsteht ein Gefühl, das bleibt: Da denkt jemand an uns – und unser Engagement wird gesehen.