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Schulterschluss mit Lieferanten für reibungslose Logistik-Prozesse

17.08.2016

Neue Technologie-Kooperation mit europäischem Preprint-Marktführer Christiansen Print

Remshalden/Stuttgart, 17. August 2016 – Die Klingele Gruppe, einer der führenden unabhängigen Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe, setzt mit ihrem Partner und Lieferanten Christiansen Print die RFID-Technologie zur Optimierung der gemeinsamen Logistikkette ein. Christiansen Print ist europäischer Marktführer im Bereich Preprint; das Unternehmen wickelt jährlich rund 15 Mio. qm Druckvolumen für Klingele ab. Zukünftig versieht Christiansen Print nun die Papierrollen für Klingele mit RFID-Transpondern, die mittels Funktechnik eine automatische Papierrollenidentifikation über die gesamte Prozesskette bis zum vollständigen Verbrauch der Rolle bei Klingele ermöglichen. Klingele optimiert damit seine interne Logistik und stellt maximale Transparenz bezüglich seines Papierverbrauchs her; Christiansen Print wiederum stärkt mit dieser Kooperation seine Technologieführerschaft in der Papier- und Druckbranche.

Automatische Datenerfassung und die Verbindung der Logistikprozesse beider Unternehmen bringen Sicherheit und Verlässlichkeit in die Abläufe und sorgen für nahtlose Schnittstellen: Bereits im Warenausgang der Rollen bei Christiansen Print erfolgt der Versand eines digitalen Lieferscheins im xml-Format. Im Wareneingang bei Klingele erfolgt die Erfassung im  SAP-System und anschließend die Einlagerung mit Klammerstaplern, die die Produktdaten über RFID-Antennen automatisch aufnehmen. Der genaue Lagerplatz wird im System erfasst, denn auch das Klingele-Lager läuft bereits seit Jahren RFID-gestützt. In der Produktion an der WPA werden die Rollen mittels Antennen eingelesen und der Papierverbrauch exakt im SAP-System verbucht. Verbleibt ein Restbestand auf der Rolle, wird er automatisch ins System zurückgebucht.

 

RFID-Technologie seit Jahren erfolgreich im Einsatz

Klingele begann bereits vor Jahren, die RFID-Technologie zur Optimierung seines Warenversandes und seiner Lagerlogistik zu nutzen. In einem zweiten Schritt wurde die Technologie dann weiterentwickelt für die Identifikation der Papierrollen aus den unternehmenseigenen Papierfabriken: Dabei wird ein Transponder auf die Hülse geklebt und dann das Papier um die Hülse gewickelt, so dass der Transponder perfekt geschützt im Inneren der Rolle sitzt. Damit ist die automatische Erfassung der darauf angebrachten Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus der Rolle hinweg ermöglicht.

Klingele bezieht jedoch zu rund 50 Prozent Papier von externen Lieferanten. Bei diesen Rollen muss der Transponder nachträglich manuell im Hülsenkern befestigt werden, was schwierig ist und wertvolle Zeit kostet. Für die Preprint-Lieferungen von Christiansen Print ist dieser Aufwand nun nicht mehr erforderlich – angesichts des Liefervolumens ein signifikanter Vorteil. Für sich selbst plant Christiansen Print die Umstellung der eigenen Lagerhaltung auf RFID und eine Weiterentwicklung auf andere Druckwerkzeuge. Grundsätzlich eröffnet die RFID-Technologie auch noch weitere Möglichkeiten hinsichtlich Datenanalyse und Prozessoptimierung; primär geht es Christiansen Print jedoch darum, über den „digitalen Schulterschluss“ Klingele den besten Service zu bieten und seine ohnehin starke Position als Partner und Lieferant noch weiter auszubauen. 

 

Schneller und zuverlässiger als Barcode

Die RFID-Technologie hat gegenüber dem in der Branche üblichen Barcode-Verfahren eine Reihe von Vorteilen: Aufgrund seiner Position im Rollenkern wird der RFID-Chip nicht beschädigt, geht nicht verloren und bleibt über sämtliche Prozessschritte hinweg erhalten. Beim Barcode-Verfahren hingegen klebt das Etikett immer außen auf der Rolle; damit ist nach jedem Produktionsschritt eine Neuetikettierung erforderlich. Zudem muss sich das Barcode-Etikett für die Erfassung immer in einer bestimmten Position zum Gabelstapler-Fenster befinden; ist dies nicht der Fall ist eine umständliche manuelle Erfassung mit dem Barcode-Lesegerät erforderlich. Last but not least ermöglicht die drahtlose Funktechnik eine automatische Datenerfassung und –aktualisierung bei jedem Arbeitsschritt, damit entfallen die zuvor erforderlichen manuellen Buchungen im SAP-System.

 

Rückverfolgbarkeit und Transparenz der Papierlogistik

„Aufgrund ihrer signifikanten Vorteile wird die RFID-Technologie im Kontext von Industrie 4.0 eine wachsende Bedeutung erlangen“, kommentiert Dr. Jan Klingele, Geschäftsführender Gesellschafter bei Klingele. „Schon jetzt können wir damit unsere Kunden schneller und mit einer Fehlerquote von nahezu null beliefern; die Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Papiere verschafft uns außerdem einen wichtigen Wettbewerbsvorteil in sensiblen Branchen wie dem Lebensmittelsektor. Ich freue mich sehr, dass wir diesen Vorteil durch die Kooperation mit Christiansen Print noch einmal ausbauen können. „Der Wunsch, Innovationen zum Vorteil unserer Kunden umzusetzen, verbindet Christiansen Print und Klingele“, ergänzt Henrik Jensen, Geschäftsführer von Christiansen Print. „Als Technologieführer bringen wir uns damit in eine gute Position bei unseren Abnehmern; vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, dass auch andere Papierlieferanten nachziehen werden.“