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Neues Logistikzentrum im Werk Delmenhorst

14.10.2014

Blocklager erhöht Liefergeschwindigkeit und -sicherheit

– hocheffiziente Lagerverwaltung mit RFID-Technologie

 

Remshalden/Stuttgart, 14. Oktober 2014 – Die Klingele-Gruppe, einer der führenden unabhängigen Hersteller  von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe, errichtet aktuell an seinem Standort Delmenhorst ein neues Logistikzentrum. Die Einweihung ist für Januar 2015 geplant; das Investitionsvolumen liegt bei rund 6,8 Millionen Euro. Das neue Lager umfasst eine Fläche von 19.800 mund bietet Platz für bis zu 18.500 Paletten. Es ermöglicht nicht nur einen hohen Warenumschlag und eine überdurchschnittlich schnelle Belieferung, sondern über den Einsatz der RFID-Technologie auch eine hocheffiziente Lagerverwaltung mit geringstmöglicher Fehleranfälligkeit. Das Tragwerk der Lagerhalle ist zudem für eine Photovoltaik-Anlage ausgelegt, die das Werk zukünftig mit grüner Energie versorgen soll.

Um dem steigenden Auftragsvolumen und den hohen Anforderungen seiner Kunden an Termintreue und eine schnelle Warenbereitstellung gerecht zu werden, betreibt Klingele seit Jahren verschiedene Außenlager im norddeutschen Raum. Da diese Form der Lagerhaltung sehr kosten- und prozessintensiv ist, analysierte Klingele verschiedene Lösungsalternativen.  Durch die Errichtung des Blocklagers wird nun nahezu die gesamte Logistik am Standort gebündelt und die Prozesse innerhalb der Lieferkette können konsequent weiterentwickelt werden.

„Die Entscheidung, entgegen dem Trend in ein Blocklager und nicht in ein Hochregallager zu investieren, haben wir ganz bewusst getroffen“, erläutert Werkleiter Patrick Ginter. „Ein Blocklager bietet einfach eine höhere Flexibilität bei der Lagerung unterschiedlicher Verpackungs- und Palettengrößen, sowie im Hinblick auf die zukünftige Nutzung.“ Unter anderem ist die Halle so ausgelegt, dass grundsätzlich auch zusätzliche Maschinen aufgebaut werden können. „Darüber hinaus hat ein Hochregallager für uns keinen Vorteil, den ein Blocklager mit den vorhandenen RFID-gestützten Prozessen nicht ebenfalls bietet. Zudem ist es aufgrund der sehr unterschiedlichen Produktgrößen in unserer Branche schwierig, die Kapazität eines Hochregallagers voll auszunutzen“.

Ausschlaggebend für die hohe Effizienz des neuen Logistikzentrums ist der Einsatz der RFID-Technologie: Diese ermöglicht eine stellplatzgenaue Lagerverwaltung und in Verbindung mit einer Lagerverwaltungssoftware eine hohe Bestandssicherheit – die Fehlerquoten bei Inventuren liegen bei unter 0,02%. Auch die Verladung eines falschen Artikels ist nicht mehr möglich. Durch die schnelle Auffindbarkeit von Produkten in Verbindung mit einer guten Prozessorganisation ist Klingele in der Lage, die Beladung eines LKWs, unabhängig vom Produktmix, in durchschnittlich weniger als 30 Minuten zu realisieren. 

„Neben einer hohen Produktqualität, einer ausgeprägten Kundenorientierung und Kreativität bei der Verpackungsentwicklung ist eine zuverlässige und effiziente Logistik ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen“, kommentiert der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Jan Klingele. „Deshalb investieren wir ganz gezielt in ein Logistikkonzept, das einerseits unseren Kunden ein Maximum an Zuverlässigkeit und Schnelligkeit und uns andererseits höchstmögliche Flexibilität bei der Lagerhaltung und für unsere zukünftige Geschäftsentwicklung bietet. Als Familienunternehmen, das sich seinem Umfeld stark verbunden fühlt, ist uns außerdem ein gutes Miteinander mit unseren Nachbarn wichtig. Auch hierfür war der Bau eines Blocklagers eine gute Entscheidung.“